Geschichte

1975
Am 19. März findet die erste Mitgliederversammlung statt. Frau Marianne Lenz wird zur Vorsitzenden (1975/76) gewählt. Erste Aktivitäten sind die Gewinnung von Laienhelfern und die Umwandlung eines Wohnhauses in der Goeterstraße in Viersen in eine Wohngemeinschaft.


1976
Nachdem Frau Lenz krankheitsbedingt zurückritt, wird am 21. Juni Rüdiger Fels zum Vorsitzenden (1976 -1986)gewählt. Im März beziehen die ersten sechs psychisch Kranken die Wohngemeinschaft in der Goeterstraße.


1977
Im Januar wird der erste Bus gekauft, der den Patienten der Klinik in Viersen für Freizeitaktivitäten zur Verfügung steht. Die kostenlose Rechtsberatung für die Patienten wird durch Viersener Rechtsanwälte ins Leben gerufen.


1979
Die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Viersen wird am 17.Januar als Verein ins Vereinsregister beim Amtsgericht Viersen eingetragen.


1981
Im September wird eine Wohngemeinschaft für vier Frauen in der Eichenstraße in Viersen eröffnet. Die Zahl der Mitglieder liegt inzwischen
bei 300, davon etwa 50% Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik.


1983
Im Dezember wird eine Sozialarbeiterin zur Betreuung der Bewohner in den Wohngemeinschaften und zur Betreuung des Patientenclubs eingestellt.


1985
Im Juni wird auf dem Klinikgelände die “Kleidertruhe” eröffnet, die sich bald eines großen Zuspruchs durch die Patientinnen und Patienten erfreut.


1987
Weitere Wohnungen werden den entlassenen Patienten der Klinik zur Verfügung gestellt. Am 15. Januar nimmt eine zusätzliche Fachkraft zur Betreuung der Bewohner ihre Tätigkeit auf.

Nach dem Tode von Rüdiger Fels am 16.09.1986 wird am 21.Januar Brigitte Fischer-Fürwentsches zur Vorsitzenden (1987 bis 1993) gewählt.
Die Zahl der Laienhelfer, die in der Klinik Patienten besuchen und von der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft betreut werden, ist auf 30 angewachsen.


1988
Am 22.April wird die Kontakt- und Beratungsstelle in der Josefstraße 1 b feierlich eröffnet.


1990
Die Zahl der in Wohngemeinschaften und Einzelwohnungen betreuten Klienten ist auf 20 angewachsen.


1991
Der Verein besetzt zur Angebots-Erweiterung des “Sozialpsychiatrischen Zentrums” (SPZ) im April die Stelle des Psychosozialen Dienstes (Integrationsfachdienst).

Eine Angehörigengruppe wird angeboten und begeistert angenommen.


1992
Im Juli wird das “Sozialpsychiatrische Zentrum” in der Josefstraße 1b offiziell eröffnet.


1994
Am 17.Januar wird Helmut Luhnen zum Vorsitzenden (1994 – 2001) gewählt.
Die Tagesstätte nimmt ihre Tätigkeit in der Tönisvorsterstraße 54 in
Viersen Süchteln auf.


1995
Am 5. Mai wird die Tagesstätte feierlich eröffnet. Die Zahl der Klienten im Betreuten Wohnen ist mittlerweile auf 30 angestiegen.


2001
Am 14. Mai wird Ruth Vogel zur Vorsitzenden  (2001 – bis heute) gewählt, nachdem Helmut Luhnen aus persönlichen Gründen den Vorsitz niederlegt.


2002
Am 01. September wird die Kontakt- und Beratungsstelle Willich- Wekelen als Zweigstelle des SPZ eröffnet.


2004
Die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Viersen e.V. begeht mit einem Symposium und einem Fest ihr 25-jähriges Jubiläum als eingetragener Verein und feiert gleichzeitig das 10-jähriges Bestehen der Tagesstätte in der Tönisvorster Straße 54.

Umstellung im Betreuten Wohnen durch den Landschaftsverband Rheinland auf Fachleistungsstunden, bis heute Steigerung der Fallzahl auf 110 Klienten.


2005
Anfang August Eröffnung eines Second-Hand-Ladens „Der Andere Laden“ in Viersen-Süchteln. Besucher der Tagesstätte sowie mehrere Ehrenamtliche verkaufen Kleidung aus zweiter Hand für Kinder und Erwachsene. Der Andere Laden wird schnell zu einem festen Bestandteil Süchtelns.


2009
Die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Viersen e.V. gründet zum 1. Januar 2009 eine Tochtergesellschaft, die PHG Viersen gGmbH. Diese übernimmt
das gesamte operative Geschäft des Vereins.

Im Juni installiert die PHG Viersen gGmbH ein neues Angebot:
Die flexible Erziehungshilfe in Familien mit einem psychisch kranken Elternteil.


2010
Zum 01.10.2010 wird das Tagesstrukturangebot “Beschäftigung & Begegnung” auf der Freudenbergstrasse in Viersen-Süchteln feierlich eröffnet.


2013
Zum 01.05.2013 verlässt die Kontakt- und Beratungsstelle nach 25 Jahren die Josefstr. und zieht in das alte Sudhaus der ehemaligen Lohbuschbrauerei auf der Dülkener Str. Gleichzeitig wird im gleichen Gebäudes das Tagesstrukturangebot “Beschäftigung & Begegnung” erweitert.